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Training mit Athleten und Athletinnen – eine Herausforderung?!

Training mit Athleten und Athletinnen – eine Herausforderung?! Posted on 11. März 2019Leave a comment

Um Athletinnen und Athleten auf eine hohe Leistung vorzubereiten, muss man vorab ihre körperlichen Grundvoraussetzungen beurteilen, sowie die für die Sportart notwendigen Eigenschaften und Anforderungen herausarbeiten. Ziel ist es den Athleten, die Athletin in körperlichen, technischen und mentalen Fähigkeiten soweit zu verbessern, dass er oder sie im Stande ist höchstmögliche Leistung zu erreichen. Dies ist nicht immer einfach, beeinflussen doch viele Faktoren die Leistung des Sportlers oder der Sportlerin.

Weiters präsentiert sich auch das Athletiktraining in all möglichen Facetten und Vielfalt. Noch dazu gibt es die unterschiedlichsten Ansätze und Modelle zur Trainingsgestaltung, -planung. So stellt sich die Herausforderung beim Athletiktraining nicht nur aufgrund der unterschiedlichen Sportarten und Ziele der Athletinnen und Athleten.

Um den Athletinnen und Athleten aber nicht mit Unnötigem zu belasten, sondern Struktur zu geben, habe ich in den letzten Jahren nicht jeden „Trend“ mitgemacht. Oft habe ich neue Ansätze und Übungen selbst ausprobiert, um ein Gefühl dafür zu bekommen und die Wirkung zu testen. Natürlich muss man als Trainerin oder Trainer auch ab und zu das Risiko eingehen, dass das geplante Training nicht den gewünschten Effekt erzielt. Vor allem da jeder Athlet und jede Athletin anders auf Reize reagiert. Doch meiner Meinung nach sollte diese Unsicherheit eher klein gehalten werden. Sozusagen alles nur eine Frage des richtigen Gleichgewichts und viel Gefühl 😉

Gerne setzte ich jedoch neue Tools, Geräte, Übungen oder Pläne ein, um den Athleten und Athletinnen neue Reize, Impuls zu geben und das Training aufzulockern. Tools/Geräte die man vielfältig einsetzten kann, wie Sandsäcke, TRX, Medizinbälle und vor allem Kettlebells verwende ich überhaupt sehr gerne. Oft auch einfach nur das eigene Körpergewicht einsetzen oder vorallem Sommer Ortswechsel einbauen.

Momentan nutze ich gerne Battle Ropes, die sind zwar nicht neu aber man kann sie praktischer Weise Indoor und Outdoor (fixieren am Baum oder etc.) verwenden. Auch gibt es hier zahlreiche Übungsvarianten und beim Training mit Battle Ropes kann Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht und Koordination trainiert werden. Es gibt wenige Tools bei denen man als gut trainierte Person schon nach 30- 45 Sekunden so aus der Puste ist wie beim Training mit Battle Ropes.

Übungsbeispiele:

Double Waves: Hier bewegst du beide Arme gleichzeitig hinauf und hinunter, der Rest des Körpers bleibt stabil, achte auf einen geraden Rücken. Du spürst die  Schultermuskulatur, die Oberarme, die Unterarme, je nach Körperhaltung auch für die Beine, den Rücken, den Bauch. Auch kommst du nach einiger Zeit schön aus der Puste.

Alternating Waves: Hier bewegst du deine Arme abwechselnd hoch und runter, der Rest des Körpers bleibt stabil, achte auf einen geraden Rücken.

Alternating Waves in der Sit-Up-Position: Setze dich auf den Boden, die Seile zwischen deinen Beinen. Lehne dich mit dem Oberkörper leicht zurück, bleibe aber trotzdem aufrecht. Nimm beide Seilteile in die Hand und schlage sie abwechselnd.

Dies sind mal drei „Übungen“ dazu gibt es noch viele mehr. Etwa in verschiedenen Ausgangspositionen, wie beispielsweise aus der Liegestützposition, Ausfallschritt, mit instabiler Unterlage, aus dem Knien oder sitzen. Du kannst Tempo und Intensität variieren. By the way, falls ihr euch fragt: Battle Ropes findet man in diversen Online-Fitnessshops oder auch bei manchen Sportfachhändlern. Ich habe meine Ropes, nachdem ich auf willhaben gesucht habe, dann bei Gorillasports.de gekauft.

Als Trainerin und Trainer heißt es immer offen für neue Wege sowie kreativ zu sein und dennoch das Ziel im Auge zu behalten und sich nicht am Weg dorthin durch die vielen verschieden Ansätze zu verirren. Doch macht es unendlich viel Spaß und Freude seinen Athleten und Athletinnen beim Wachsen und sich entwickeln zu zu sehen!

Stay activ

Deine Daniela

 

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