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Roggenmischbrot selbstgemacht

Roggenmischbrot selbstgemacht Posted on 15. Mai 2018Leave a comment

Heutzutage gibt es viele Meinungen zum Thema Brot, Meinungen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Brot als Grundnahrungsmittel, Pfeiler der gesunden Ernährung oder Hauptfeind der Figur und Verursacher von Verdauungsproblemen?!

Meine Meinung?! Ich liebe Brot, vor allem wenn es noch warm ist und so herrlich duftet! Nur leider ist heutzutage Brot nicht gleich Brot, denn es kommt auf die Inhaltsstoffe an ob es nun „gesund“ ist oder nicht! Daher gibt es bei mit in letzter Zeit immer öfter Selbstgebackenes. Wenn man den Dreh einmal raus hat, ist es auch ganz einfach, schnell und schmeckt einfach viel, viel besser! Und das Beste: Du weißt was drin ist!

Tatsächlich enthält Brot ja viele Vitamine und Nährstoffe. Vollkornbrot besticht durch seinen hohen Anteil an Ballaststoffen. Dadurch wirkt es als Vorbeuge gegen Verstopfung, sowie erhöhte Cholesterin- und Zuckerwerte im Blut und sorgt für einen hohen Sättigungsgrad. Vor allem die B-Vitaminen (mit Ausnahme von Vitamin B12, das man fast nur in tierischen Produkten findet) sind in Vollkornbrot enthalten sowie Magnesium, Zink, Jod und Fluor. Ist im Brot „richtiger“ Sauerteig verarbeitet, unterstützt dies die Verwertbarkeit der Vitalstoffe.

Hier mein momentaner Favorit, „Das Roggenmischbrot“

  •     700 g Roggenvollkornmehl
  •     300 g Weizenvollkornmehl (Type 480 oder 700, ich nehme 700)
  •     Brotgewürz (hier habe ich ein ganz Feines von Prokopp)
  •     20 g Salz
  •     200 g Sauerteig (selbst angesetzt)
  •     50 g Fett (Schmalz, Öle wie Walnussöl, Kürbiskernöl, Butter, – auch zur Aufnahme der fettlöslichen Vitamine)
  •     700 – 800 g Wasser (nicht alles auf einmal verwenden)
  •     40 g Hefe (ein Hefewürfel hat 42 g, das passt so!)
  •     ein Schuss Apfelsaft, Orangensaft usw. (zur Aufnahme des Vitamin C)
  • ich benutze fast ausschließlich Bio-Produkte

 

Salz, Sauerteig in 400 ml warmen Wasser auflösen, die Hefe mit dem Schneebesen darin vermengen. Die Mehl-, Brotgewürz-, Fett – Mischung hinzugeben und mit einer Küchenmaschine, Mixer mit Knethaken oder den Händen zu einem weichen Teig verarbeiten. Nach und nach Wasser zugeben. Der Teig soll weich aber nicht zu klebrig sein!

Einen runden Laib formen, mit Folie oder einer Plastikschüssel abdecken und ca. 12 min rasten lassen.

Danach den Teig flach drücken, auf allen Seiten einschlagen und nochmals zu einer Kugel formen. Ein Simperl oder Gärkörbchen mit Roggenmehl bestauben und die Teigkugel hineingeben. Jetzt nochmals etwa so 30 min abgedeckt gehen lassen. Ein Gärkörbchen ist kein Muss, aber macht das Brot einfach schöner und es geht besser auf. Jetzt auch den Ofen auf 230 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und als großer Tipp: einen Schamottstein/Backstein verwenden und schon mit vorheizen! Dann wird es schön knusprig!

Jetzt heißt’s volle Konzentration und die Stoppuhr stellen!

  • Das Brot mitsamt einer ofenfesten Schüssel mit Eiswürfel (auf den Boden stellen) in den Ofen, auf den Schamottstein, geben.
  • Nach 3 Minuten Dampfabzug für 15 Minuten öffnen (Küchenpapierrolle einklemmen), nach 15 Minuten schließen, dies bis zum Ende der Backzeit wiederholen.
  • Nach 10 Minuten die Temperatur auf 210 Grad zurückdrehen.
  • Das Brot ist fertig wenn die Kerntemperatur 95 Grad beträgt!

 

Tools wie Backsteine, Temperaturmesser oder Gärkörbchen gibt es  in Onlineshops, ich habe etwa Hagen Grote bestellt. Manchmal findest du auch etwas in gut ausgestatteten Supermärkten und auch von Hofer habe ich Einiges von Aktionen. Beim Backstein habe ich anfangs improvisiert und einfach die Platte des heißen Steins genommen.

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!

Eure Daniela

 

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